MOFA TOUR – TAG 22

96,3km mit den Mofas – davon 8,6km getrampelt – 4,7km Boot – 1,2km gelaufen –  insgesamt 2.544km 

Heute war viel los.  

Aufgewacht sind wir heute in Tropf nassen Zelten, das erste mal das ein bisschen Wasser durch die Zelte durchging. Wir sind dann schnell zur Anmeldung auf dem Campingplatz gegangen und haben gefragt ob wir die Zelte und Taschen erstmal stehen lassen können während wir das Mofa reparieren. Unsere Hoffnung war das alles halbwegs trocken ist bis wir das Mofa repariert haben. Zum Glück war es kein Problem, also sind wir mal wieder 8km bei Regen durch Cuxhaven getrampelt. 

An der Werkstatt angekommen war das Mofa schon bereit gestanden. Ein Mofacross Mofa, geiler scheiß. Wir wollen uns jetzt auch eins bauen, wollten wir schon die ganze Zeit, jetzt aber noch mehr. Wir durften mit in der Werkstatt schrauben und hätten alles an Werkzeug und Co bekommen, aber wir hatten wie immer alles dabei. Die funktionierende Kupplung war relativ schnell ausgebaut und so haben wir das Mofa relativ schnell wieder fit bekommen. Nachdem Jens ein paar runden auf dem Hof der Werkstatt gedreht hatte und alles wieder in bester Ordnung war haben wir gefragt was wir dafür schuldig sind, gefühlt hätten wir alles dafür gemacht, es war einfach das beste Gefühl das wir wieder weiter fahren können. Auf die Frage kam dann die Antwort; ne Flasche Barcardi – wir haben mit viel gerechnet, aber das wir mal mit Barcardi ne Mofa Reperatur bezahlen hätten wir nie gedacht. Wir haben uns also auf zum Marktkauf gemacht der direkt um die Ecke war und zwei Flaschen Barcardi gekauft. Zurück in der Werkstatt haben wir dann noch ein Bild mit den Menschen die uns den Arsch gerettet haben gemacht und sind dann zurück zum Zeltplatz gefahren. 

Die Zelte waren inzwischen wenigstens halbwegs trocken und es wurde total schwül. Um 13:10 sind wir dann tatsächlich mal weiter Richtung Bremerhaven gefahren. Dort sind wir relativ lang durch den Hafen gefahren, alter schwede, dort steht wirklich alles was irgendwie fahren kann, vom Smart bis hin zum Zug haben wir dort wirklich alles gesehen. 

In Bremerhaven sind wir dann noch auf die Fähre Richtung Wilhelmshaven, 2 Minuten bevor die Fähre los gefahren ist sind wir auf sie gefahren, das war Timing, sonst hätten wir 40 Minuten warten müssen, das wär nicht nur doof gewesen weil wir hätten 40 Minuten warten müssen sondern auch weil wir dann voll in den Regen gekommen wären. So sind wir wenigstens auf der anderen Seite von der Weser in Regen gekommen. 😀 Wir waren ca. 5km vom Hafen weg dann hat es so krass das regnen angefangen, Jens hat seinen Regenponcho schon 200m vor mir angezogen und ist dann nur an mir vorbei ‚gerast‘ und hat gerufen: ‚fahr einfach weiter, da vorne kommt ne Bushaltestelle‘ – die Bushaltestelle war unsere Rettung, es hat so krass geregnet, das Wasser ist auf den Straßen nicht mehr abgelaufen. Eigentlich wollten wir noch weiter fahren, Wilhelmshaven oder so. Ich hab dann in der Bushaltestelle aber mal das Internet auf den Kopf gestellt und einen Bauwagen gefunden den man mieten konnte um darin zu schlafen. Fand ich cool, Jens hab ich auch überzeugt, deswegen schreiben ich gerade meinen Blog aus nem Bauwagen. 😀 

Die Leute hier sind super Nett, wir konnten unsere Mofas in die Scheune stellen und die Zelte zum trocknen aufhängen. Wir haben dann noch vorm Bauwagen Brotzeit gemacht, irgendwann hat es dann aber so das regnen angefangen das wir nach innen geflüchtet sind. Falls jemand nen Bauwagen los werden will kann er sich jetzt auch gerne bei uns melden 😉 

Tagesfazit: Heute fällt es mir das erste mal schwer ein Bild für den Beitrag rauszusuchen. Entweder Bauwagen oder Werkstatt. Deswegen gibt es heute einfach zwei Bilder. 😀 

hier schlafen wir heute 🙂

3 Gedanken zu „MOFA TOUR – TAG 22&8220;

  1. Diese Tour werdet ihr euer Leben lang nicht vergessen. Ich finde es einfach den Wahnsinn, wie hilfsbereit ihr überall aufgenommen werdet. Spricht dafür, wie klasse alle eure Mofa-Tour finden. ( ne Flasche Bacardi für ne Reparatur— wo gibt‘s denn sowas :))
    Viel Spaß noch bei eurem Abenteuer und vielleicht ein bisschen besseres Wetter!
    … und fleißig weiterschreiben… 🙂

    lg Christiane

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